Diese Saison starten wir zweimal wöchentlich mit Frühtraining und bieten zusätzliche Möglichkeiten zur individuellen athletischen Entwicklung.
Während andere noch auf dem Weg zur Schule sind, stehen die ersten Nachwuchshandballer des Team Stuttgart bereits in der Sporthalle. Spieler ab der C-Jugend können zweimal wöchentlich an einem zusätzlichen Frühtraining teilnehmen. Ermöglicht wird dieses Angebot durch die Kooperation mit der Cotta-Schule, dem Wirtemberg-Gymnasium und der Linden-Realschule. Jeweils rund 15 Spieler nutzen die Gelegenheit, bereits vor dem regulären Schulalltag an ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit zu arbeiten. Die schulischen Voraussetzungen sind dabei individuell geregelt.
Im Mittelpunkt des Frühtrainings stehen Athletik, Mobilität, Ausdauer und Kraft. Eine gezielte Förderung der Bereiche, die im regulären Mannschaftstraining zeitbedingt häufig nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhalten können.
Aus trainingswissenschaftlicher Sicht ist diese Ergänzung besonders im Jugendalter sinnvoll, da sich wichtige Grundlagen für die weitere sportliche Entwicklung schaffen lassen. Ein altersgerechtes und systematisch aufgebautes Krafttraining verbessert die körperliche Belastbarkeit, während Mobilitäts-, Stabilisations- und Koordinationsübungen die Bewegungsqualität fördern. Auch die Entwicklung der Ausdauer spielt eine wichtige Rolle, um den zunehmenden Anforderungen des leistungsorientierten Handballs gerecht zu werden. Die zusätzlichen Einheiten sollen eine sinnvolle Ergänzung zum Mannschaftstraining darstellen. Entscheidend sind eine alters- und entwicklungsgerechte Belastungssteuerung, eine saubere Bewegungsausführung sowie die Berücksichtigung ausreichender Regenerationszeiten.
Langfristig wünschen wir uns das Frühtraining um gezielte handballspezifische Individualeinheiten zu erweitern. Die individuelle Schulung technischer Fertigkeiten könnte eine wertvolle Ergänzung darstellen. Derzeit lässt die Hallensituation ein solches Angebot allerdings noch nicht zu.
Das Frühtraining ist damit ein weiterer Baustein, um die Spieler langfristig, gesund und leistungsorientiert auf die steigenden Anforderungen im Jugend- und späteren Erwachsenenhandball vorzubereiten.