Die B1 des Team Stuttgart hat ihr Heimspiel gegen die JSG Stuttgart Waldau mit 29:28 gewonnen. Nach zähem Beginn und einem 13:14-Pausenrückstand drehte die Mannschaft von Yonas Ogbamicael, Rafael Lier und Vincent Brenner die Partie mit großer Moral und holte sich in einer emotionsgeladenen Schlussphase beide Punkte.
Bereits zu Beginn zeigten sich die körperlich überlegenen Spieler der JSG Stuttgart Waldau treffsicher, während die Gastgeber einige gute Chancen ungenutzt ließen und durch technische Fehler ins Hintertreffen gerieten. Zwar kämpfte sich das Team Stuttgart immer wieder heran, doch eine längere torlose Phase Mitte der ersten Halbzeit sorgte für einen knappen 13:14-Rückstand zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Stuttgart entschlossener und fand immer besser ins Spiel. Über schnelle Konter von Florian Leuze und einem sehenswerten Treffer von Jakob Baisch von außen gelang der 16:16-Ausgleich. In dieser Phase übernahm insbesondere Samuel Birkle Verantwortung im Angriff, verwandelte seine Siebenmeter sicher und setzte mit klugem Stellungsspiel immer wieder Akzente. Hugo Frech bereitete mehrere Tore vor und holte wichtige Siebenmeter heraus, die seinem Team halfen, die Partie zu drehen. Erstmals ging das Team Stuttgart in Führung, als David Bieler per Strafwurf zum 24:23 traf. Es entwickelte sich ein echtes Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. In der Schlussphase verwandelte Philipp Grettenberger einen Siebenmeter zur 29:27 Führung, bevor die JSG Stuttgart Waldau noch einmal verkürzte. Die letzten Sekunden gerieten zum Nervenkrimi – die Flatow-Halle verwandelte sich in einen Hexenkessel, das Publikum trieb die Gastgeber lautstark an.
Mit großem Einsatz brachte das Team Stuttgart den knappen Vorsprung über die Zeit.
Team Stuttgart – beste Werfer: Samuel Birkle (6), Florian Leuze (4), Philipp Grettenberger (4), Leonard Blum (3), Fabian Diekmann (3), Jakob Baisch (3), dazu trafen u. a. Hugo Frech (2), David Bieler (2/2 Siebenmeter), Adrian Zoric (1), Arne Kohlschreiber (1).