A-Jugend Regionalliga: Starke Aufholjagd reicht nicht
Nach den beiden knappen Niederlagen der vergangenen Spiele mit 1 bzw. 2 Toren, sollte am Samstag in der heimischen Flatow-Halle endlich der erste Saisonsieg her. Gegen JANO 2 erwischten unsere Jungs allerdings einen rabenschwarzen Start und mussten sich am Ende trotz einer fulminanten Aufholjagd mit 41:46 geschlagen geben.
Von Beginn an fehlte dem TEAM der nötige Zugriff in der Abwehr. Schwaches Stellungsspiel und mangelnde Torsicherheit machten es den Gästen leicht, davonzuziehen. Bereits nach zehn Minuten lag die A1 mit 3:9 zurück. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wuchs der Rückstand zwischenzeitlich sogar auf zehn Tore an. Beim Stand von 10:20 in der 24. Spielminute schien die Partie früh eine klare Richtung zu nehmen.
Doch kurz vor der Pause nutzte das TEAM die Auszeit des Gegners, um sich neu zu sammeln und den Kampfgeist noch einmal zu mobilisieren. Mit dem klaren Willen, sich nicht kampflos geschlagen zu geben, gingen die Jungs beim Stand von 17:24 in die Halbzeitpause.
Und tatsächlich zeigte die Mannschaft nach dem Seitenwechsel ein völlig anderes Gesicht. Hellwach und zupackend vereitelten die Jungs zahlreiche Torchancen der Gäste, agierten handlungsschneller und entwickelten deutlich mehr Zug zum Tor. In einer fulminanten Aufholjagd kämpfte sich die A1 Tor um Tor zurück ins Spiel und verkürzte den Rückstand verdient auf 28:30. Plötzlich war wieder alles möglich!
Am Ende fehlten jedoch die letzten Körner. Einige Unkonzentriertheiten ermöglichten es Jano 2, den Vorsprung zu behaupten und die Partie schließlich mit 46:41 für sich zu entscheiden.
Erneut haben unsere Jungs gezeigt, dass Wille, Einsatzbereitschaft und Kampfgeist stimmen. Was noch fehlt, ist die mannschaftliche Konstanz über die gesamten 60 Minuten, um sich für diese starken Phasen auch mit Punkten zu belohnen. Genau diese Herausforderung wollen die Jungs nun angehen. Am 7. November geht die A1 erneut auf Punktejagd!
Für die A1 spielten: Niklas Töpler und Josip Vidovic (Tor), Linus Bohnert (8), Lukas Spitznagel (2), Jannik Ziegler (4), Marwin Kühnel, Valerio Koppany Gomez (3), Ben Miess (1), Benedikt Jelen (6), Jakob Baisch (1), Leopold Baisch (4) und Philipp Grettenberger (12).